Frage-Antwort

 

  • Wann wurde die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gegründet?

    Unsere Partei wurde am 13. Februar 1993 gegründet und hat aktuell rund 1.300 Mitglieder. In allen 16 Bundesländern sind wir mit Landesverbänden sowie zum Teil mit Kreis- und Ortsverbänden vertreten. Der Frauenanteil in unserer Partei beträgt ca. 68 Prozent. Die ersten Abgeordneten unserer Partei sind bereits in Parlamente eingezogen. Bei der Europa-Wahl 2009 erreichten wir mit 289.572 Wählerstimmen beachtliche 1,1 Prozent, fünf Jahre später 1,2 Prozent. Kaum bekannt ist, dass wir bei 32 angetretenen Parteien damit in der Wählergunst an achter Stelle in Deutschland lagen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichten wir 0,5 Prozent. Das beste Ergebnis bei Landtagswahlen erreichten wir 2009 mit 2,1 Prozent Stimmenanteil in Sachsen. Nach der Kommunalwahl in Magdeburg, bei der wir 2,5 Prozent erzielten, zogen wir mit einem Ratsherrn ins Magdeburger Stadtparlament ein und bildeten mit SPD und der Partei „future“ eine gemeinsame Fraktion. Davor waren wir u. a. bereits in Hessen in einem Kreistag. Seit 2014 sind wir zudem mit einem Mandat im Düsseldorfer Stadtrat vertreten und kämpfen dort mittlerweile bereits als dreiköpfige Fraktion zusammen mit den dortigen Freien Wählern für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Tierrechte und Tierschutz sowie Umweltschutz.

  • Wie kann man die Partei mit einer Mitgliedschaft unterstützen?

    Denn mit jedem neuen Mitglied gelingt es uns, dem konsequenten Tier- und Umweltschutz noch mehr Gehör zu verschaffen. Werden Sie Mitglied in einer starken Gemeinschaft Gleichgesinnter. Werden Sie Mitglied in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz!
    Sie können die Mitgliedschaft
     
    online beantragen
     
    oder den Aufnahmeantrag ausdrucken, ausfüllen und per Fax oder Post zu uns senden.
    Adresse

    PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ
    Martin Buschmann
    Postfach 1144
    21624 Neu Wulmstorf
    Telefon: 040 / 7004577
    E-Mail: mitgliederverwaltung (at) tierschutzpartei.de

    Unsere Bankverbindungen

    Konto-Inhaber: Partei Mensch Umwelt Tierschutz
    Bank: BW-Bank
    IBAN: DE76 6005 0101 0004 2860 88
    BIC-/SWIFT-Code: SOLADEST600
    Konto-Inhaber: Partei Mensch Umwelt Tierschutz
    Bank: Ethikbank
    IBAN: DE34 8309 4495 0003 0002 81
    BIC: GENODEF1ETK

  • Wo kann ich mich über das Grundsatzprogramm der Partei informieren?

    Nachfolgend finden Sie unser komplettes Grundsatzprogramm (Stand: Oktober 2016), welches auch als PDF-Datei und in Stichpunkten zusammengefasst als Flyer zur Verfügung steht.

  • Was versteht man unter dem MUT - Test?

    Sind Sie vielleicht ein potentieller Kandidat für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz?
    Wollen Sie wissen, wo Sie politisch stehen und in wieweit Ihre Ansichten mit unseren Zielen übereinstimmen? Testen Sie sich selbst! 25 einfache Fragen und Sie wissen am Ende, ob unsere Partei zu Ihnen passt.
    Vielleicht erleichtert dieser Test Ihre Wahl-Entscheidung, vielleicht macht er Sie auch neugierig und Sie wollen mehr über uns erfahren. Sie benötigen nur wenige Minuten. Beantworten Sie die Fragen schnell und intuitiv. Und bitte notieren Sie sich, wie oft Sie mit JA geantwortet haben. Das ist schon alles!

    MUT - Test

  • Schwitzen Haustiere im Sommer? (Hund, Katze & Co.)

    Hunde: Hecheln statt schwitzen. Hunde haben nur wenig Schweißdrüsen an den Ballen und unter ihren Pfoten und kühlen sich deshalb über ihre Zunge ab: Wenn es den Tieren zu heiß wird, beginnen sie zu hecheln.

    Katzen: Fell ablecken sorgt für Kühlung
    Miezen haben lediglich an Zehen und Ballen, am Kinnwinkel und rund um Zitzen und After Schweißdrüsen. Wird es den Samtpfoten zu warm, lecken sie ihr Fell ab. Der verdunstende Speichel sorgt für angenehme Abkühlung. Bei hochsommerlichen Temperaturen öffnen Katzen außerdem ihren Mund und hecheln. Wie bei Hunden wird dadurch Feuchtigkeit verdunstet. Katzen sollten im Sommer immer Zugang zu frischem Wasser haben und sich in kühleren Räumen in der Wohnung aufhalten können.

    Pferde: Der ganze Körper schwitzt
    An heißen Tagen oder nach dem Ausritt sollte man Pferde mit Stroh abreiben, das genießen die Vierbeiner. Denn anders als Hunde oder Katzen schwitzen die anmutigen Tiere am ganzen Körper. So schützt sich der Organismus vor Überhitzung. Auch Pferde sollten sich im Sommer jederzeit an ein schattiges Plätzchen zurückziehen können.

    Vögel: Plustern gegen die Sommerhitze
    Vögel machen sich hohe Temperaturen durch ein Aufplustern ihres Gefieders erträglich. Dadurch staut sich nicht so viel Wärme unter den Federn und der Wind kommt besser an die Haut. Reicht das nicht aus, beginnen Vögel zu hecheln. Bademöglichkeiten zur Erfrischung werden gerne angenommen.

    Kaninchen: Ohren als Temperaturregler
    Kaninchen haben keine Schweißdrüsen und schützen sich über ihre Ohren vor Überhitzung: Ihre Löffel sind bei Hitze stärker durchblutet und geben Körperwärme ab. Als Höhlenbewohner schätzen die Nager kühle Rückzugsmöglichkeiten, wo sie in Ruhe Siesta halten können.

    Quelle: Tier.tv

     

  • Hund im verschlossenen Auto auf dem Parkplatz. Was können Sie tun? Wie müssen Sie handeln?

    Hinweis! Mit diesem Informationsangebot rufen wir nicht zu Straftaten auf! Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Einschlagen einer Autoscheibe eine Sachbeschädigung ist. Diese kann zur Anzeige gebracht werden.


    Jeden Sommer hofft man, die Nachrichten nicht mehr lesen oder hören zu müssen und trotzdem passiert es immer wieder: Hunde sterben in aufgeheizten Autos, da ihre Halter „nur mal kurz“ das Fahrzeug verlassen haben, ohne entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Für viele Tierfreunde ist es unverständlich, einen Hund im Sommer im heißen Auto zu lassen.
    Ein Hund hat im Normalfall eine Körpertemperatur von 38,6 Grad. Ab 40 Grad Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Ab 41 Grad Körpertemperatur können Hunde sogar sterben. Bei einer Außentemperatur von 30 Grad im Schatten wird es im Inneren von Autos schnell bis zu 75 Grad heiß, auf dem Armaturenbrett sogar bis zu 100 Grad. Es reicht in der Regel nicht aus, die Fenster einen kleinen Spalt geöffnet zu lassen. Die Hitze im Auto steigt rasant an, was Studien belegen.

    Wenn aufgrund der Nachlässigkeit des Halters in einem solchen Fall ein Hund stirbt, hat dies auch rechtliche Konsequenzen. Nach §§ 17, 20 Tierschutzgesetz kann der Halter sogar ein lebenslanges Tierhalteverbot bekommen und muss sich vor dem Strafrichter rechtfertigen.

    Befreit die Polizei einen Hund aus einer solchen Situation dann muss der Halter auch die entsprechenden Kosten tragen. Dies entschied das OVG Rheinland-Pfalz im Jahr 2005 (AZ 12 A 10619/05.OVG). Das Gericht meinte, es gebe keine Rechtfertigung dafür, dass die Allgemeinheit die entsprechenden Kosten trage.

    Bitte achten Sie vermehrt auf Ihre Hunde in der Sommerzeit.

    Quelle: anwaltsauskunft.de
  • Schritt 1 - Sichtung der Lage ...

    Verschaffen Sie sich einen Überblick von der bestehenden Situation. Rufen Sie in der Gegend befindliche Bürger mit hinzu! Dies ist sehr wichtig! Sie benötigen Zeugen! Bitte auch nicht vergessen mit Fotos den Tatbestand zu dokumentieren!

  • Schritt 2 - Handeln Sie ...

    Versuchen Sie unbeding den Halter des Fahrzeuges zu finden! Lassen Sie ihn an der Information von verschiedenen Geschäften und Einrichtungen ausrufen!

  • Schritt 3 - Sie haben den Halter des Fahrzeuges nicht gefunden! Was nun? ...

    Rufen Sie bitte über den Notruf bei der Polizei an und befolgen die dort erhaltenen Vorgehensweisen. Bitte merken Sie sich Dienstgrad und Namen des Beamten zu ihrer eigenen Sicherheit. Warten Sie bitte mit den Zeugen an Ort und Stelle des Geschehens bis die Beamten eintreffen! Achten Sie aber bitte auch auf den Gesundheitszustand des sich im Auto befindlichen Tieres.

  • Notsituation - wichtiger Hinweis!

    Achtung! Befindet sich das Tier im Auto in einem lebensbedrohlichen Zustand (es ist kolabiert) und alle anderen Maßnahmen zur Befreiung dieses sind gescheitert, dann Schlagen Sie die kleinste Scheibe am Auto ein und leisten Erste Hilfe am Tier!

    Achtung Sie handeln immer in eigener Verantortung! Für die erforderliche Entscheidung was wann zu tun ist, kann keiner festlegen. Sie entscheiden selbst mit allen Konsequenten!

    Zusammenfassung:

    Versucht, den Hundehalter zu ermitteln (zum Beispiel in umliegenden Läden fragen)
    Ruft  die Polizei.

    Erlaubt es der Zustand des Hundes nicht, das Eintreffen der Polizei abzuwarten, beginnt umgehend mit der Rettungsmaßnahme

    Dokumentiert Euer Vorgehen; gewinnt Zeugen und macht, wenn möglich, Fotos von der Situation

    Prüft, ob sich das Fahrzeug leicht öffnen lässt, wie zum Beispiel bei unverschlossenen Türen.

    Schlagt möglichst ein Seitenfenster ein um den Schaden zu begrenzen
    Befreit den Hund und führt die Rettungsmaßnahmen durch.

    Rechtslage in Deutschland zum Einschlagen einer Fensterscheibe des Autos

    Wenn sich ein Mensch in einer solchen Notsituation befindet, wie zum Beispiel ein Säugling, der im Auto vergessen wurde, ist die Rechtslage klar. Ihr seid verpflichtet zu handeln, tut Ihr dies nicht, so macht Ihr Euch nach § 323 c (Strafgesetzbuch, unterlassene Hilfeleistung) strafbar.

    Die Rechtslage zur Rettung eines Hundes oder eines anderen Tieres ist inzwischen auch so geregelt, dass Ihr das Tier retten könnt, ohne belangt zu werden, wenn Ihr die wichtigsten Regeln beachtet.

    Zunächst stellt das Einschlagen der Fensterscheibe eines fremden Autos eine Sachbeschädigung nach § 303 StGB (Strafgesetzbuch) dar und kann auch zivilrechtlich nach § 823 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geahndet werden.

    Allerdings stehen dem zwei Gesetzte gegenüber, die das Einschlagen des Autofensters rechtfertigen:

    Nach § 34 StGB, ist es Euch erlaubt, eine Gefahr auf „Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut“, worunter auch Tiere fallen, mit angemessenen Mitteln abzuwehren.

    Der genaue Wortlaut des § 34 StGB (rechtfertigender Notstand):
    „Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.“

    Zivilrechtlich kommt Euch bei Eurem Einsatz das bürgerliche Gesetzbuch zu Hilfe.
    § 228 BGB (Notstand)
    „Wer eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, um eine durch sie drohende Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht widerrechtlich, wenn die Beschädigung oder die Zerstörung zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist und der Schaden nicht außer Verhältnis zu der Gefahr steht. Hat der Handelnde die Gefahr verschuldet, so ist er zum Schadensersatz verpflichtet.“

    Des Weiteren kommt ein Strafverfahren wegen des Tatbestands der Tierquälerei auf den Hundehalter zu. Dieses wird nach § 17 TierSchG (Tierschutzgesetz) als Straftat geahndet.

    § 17 TierSchG (Tierquälerei)
    „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder 2. einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt“.

    Sie müssen jedoch, falls es eine Gerichtsverhandlung gibt, beweisen, dass eine Notstandssituation vorlag und Euch keine milderen Mittel zur Verfügung standen, als das Autofenster einzuschlagen.

    Bitte achten Sie immer auf den EIGENSCHUTZ!

     

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier beschriebenen Fragen und Antworten übernehmen wir keinerlei Haftung!